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Logbuch der Cleos Angel - Tag 4

Montag 24.11.2008 - Tag 4 - La Blanquilla
Der Tag begann für Martin recht früh um den Sonnenaufgang auf offener See zu bewundern. Der Anblick von der aufgehenden Sonne über dem Meer mit den blauen und roten Strahlen am Horizont ähnelte stark der Flagge von Tibet und war atemberaubend schön.
Vor zwei einsamen Palmen ankertern wir den Katamaran und lagen vor der perfekten Kite-Insel: der Wind konnte über eine flache Landschaft mit Büschen
auf das Meer hinausfegen. Bevor wir aber irgendwelches Kiteequipment klar machen konnten, bekamen wir hohen Besuch von der Guardia Costal, die sehr freundlich unsere Pässe und die Schiffspapiere bei einem kleinen Cerveza kontrollierten. Der Captain kennt die Gepflogenheiten gut, und so ging das
ganze schnell und problemlos von Statten und kurze Zeit später verliessen die Küstenkontrolle mit einer Flasche Rum den Katamaran.
Danach gingen wir dann wieder auf Entdeckungsreise an Land um den idealen Startplatz zum Kiten zu finden. Der Strand war ein wenig kleiner als in Los Testigos, das Wasser kristallklar und tief, die Brandung war stark, und der Wind war am Ufer ein wenig abgedeckt, aber trotzdem sollte uns das nicht aufhalten mit Kiteeqipment zu Landen. Das Abladen war wegen dem tiefen Wasser und der starken Brandung nicht einfach, aber der Anblick von Christina die bis zum Hals im Wasser stand, mit
Kitequipment in den ausgestreckten Händen und einer grossen Welle in ihrem Rücken brachte uns alle zum Lachen.
Jörn und Martin kämpften eifrig damit Little Cleo im idealen Abstand vom Strand im Shore-Break zu ankern, was aber schlussendlich nicht zum Erfolg führte, da nur kurze Zeit später das Dingi verkehrt herum am Strand lag. Frank hatte sich
das wohl vom Katamaran aus angeguckt und schnorchelte uns hinterher zur Hilfe und mit ihm gemeinsam wurde Little Cleo wieder flott gemacht.
Der Wind entpuppte sich unerwartet als ein wenig löchrig direkt vor der Insel. Learning by doing war die Devise: wo ist die Windabdeckung und wo klappt die Gleitfahrt am besten? Richtiges Off-Road Kiting!
Allerdings waren wir hier nicht die einzigen Kiter: eine grosse amerikanische Motoryacht am anderen Ende der Bucht spuckte plötzlich aus der Hinterklappe eine Frau mit Naish-Kite aus, die sich zu uns gesellte, und dann noch ihren Begleiter, der mit nur einem Schlag zum Strand fuhr und da blieb. So mussten wir uns den Spot doch mit 4 ganzen Leuten teilen (gaaanz schlimm!).
Nachmittags gabs dann mehr Wind und kleinere Kites und Boards. So rockten wir noch eine richtige gute Session und Christina übte springen so hoch und weit, dass es dem Captain nur so grauste.
Die Session machte uns alle recht hungrig und so wurden am Abend auch alle Teller rumdum weggeputzt. Es gab mal wieder leckeren selbstgefangenen Fisch aus der Tiefkühltruhe, da wir selber noch nicht erfolgreich waren.

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